Kammer-Ansicht
Ziehen: Ansicht drehen · Mausrad: Zoom · Farbfläche: Messebene
Bestrahlungsstärke auf der Messebene
x/y sind Koordinaten in der Messebene (Kammermitte = 0/0)
Kurzer Klick auf die Heatmap setzt einen Messpunkt.
Kennzahlen (Messebene)
Schnittprofile durch die Kammermitte
Profil entlang x (y = 0)
Profil entlang y (x = 0)
Dosis- & Zeitkontrolle
Datenexport
Modellbeschreibung
Erklärung des Simulationsmodells anzeigen
Grundprinzip
Die Bestrahlungskammern werden mit ihren Innenmaßen von der Opsytec-Homepage nachgebildet.
Berechnung der Bestrahlungsstärke
Für jeden Punkt der Messebene (höhenverschiebbar vom Boden bis kurz unter die Quellenebene) wird über alle Quellpunkte und alle Spiegelbilder summiert:
E(P) = k · Σ ρ^n · I(θ_Quelle) · cos(θ_Einfall) / r²mit n = Anzahl der Wandreflexionen des jeweiligen Spiegelbilds und k als Kalibrierfaktor. Beim CAD-Modell wird E pro Dreieck am Flächenschwerpunkt berechnet (Normale aus den Eckpunkten, Rückseiten erhalten E = 0).
Was berücksichtigt wird
- Innenmaße und Quellenebenen der Kammern BS-02/03/04/05 und BSL-01i/02/03/04
- Abstrahlcharakteristik: isotrope T8-Oberflächenstrahler (BS) bzw. gemessene LED-Modelle je Wellenlänge (BSL)
- Spiegelung an allen 4 Seitenwänden mit wandabhängigem Reflexionsgrad (an gemessene Verteilungen angepasst)
- Wahlweise zwei Lampengruppen bzw. LED-Wellenlängen: je halbe Bestückung, abwechselnd platziert, getrennte Leistungsregler
- Dimmkennlinie: BS linear von 10 % Soll = 30 % Strahlungsfluss bis 100 % = 100 %; BSL linear 1:1 (2–100 %)
- Quadratisches Abstandsgesetz und Einfallswinkel (cos θ)
- Beidseitige Bestrahlung der BS-05 (getrennt kalibriert, Anzeige oben/unten/Summe)
- Schatten des CAD-Modells auf der Messebene: das Modell gilt als opak, steht immer auf der Messebene (Höhenverschiebung über deren Regler; die Modell-Oberkante bleibt mindestens 4 cm unter den Quellen) und blockiert den Direktanteil strahlgenau (konvexe Silhouetten-Näherung); die wand-/decken- reflektierten Anteile werden über den vom Modell verdeckten Raumwinkel (Sichtfaktor) ebenfalls absorbiert; unter der Grundfläche ist die Bestrahlung von oben exakt null
- Dosis- & Zeitkontrolle: Einbrennverhalten (Lampen: Start 45 %, Maximum 110 % nach 15 s, 100 % nach 2 min; LEDs: Einschalten mit 115 %, 110 % nach 2 s, 100 % nach 20 s), Abschaltung bei Erreichen der Ziel-Dosis
Was nicht berücksichtigt wird
- Diffuse Reflexionsanteile der Wände sowie Reflexionen am Boden (Probe absorbiert)
- Reflexionen vom Modell auf die Messebene (das Modell absorbiert, strahlt aber nicht zurück)
- Fresnel-Verluste an der Zieloberfläche, spektrale Effekte, Alterung der Quellen
- Die tatsächliche (interne) Lampen-/LED-Anordnung — sie ist vereinfacht und kalibriert
Einheiten
Alle Maße in cm, Ergebnis in mW/cm² (Umschaltung auf W/m²: 1 mW/cm² = 10 W/m²). Das Simulationsergebnis liefert orientierende Daten — ohne Gewähr.